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15
Feb

Die Bedeutung des Banalen!

Veröffentlicht von am in Ausstellung
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"Es gehört zu den Grundüberzeugungen des ...

Buddhismus, dass an weltlichen Dingen kein Halt zu finden sei. Jedes Anhäufen und Horten von Besitztümern ist sinnlos, da die Dinge selbst nicht von Dauer sind. Die japanische Teekunst hat der Gewissheit von der Flüchtigkeit des Seins Ausdruck verliehen. ....

Die Teezeremonie ... zelebriert den reinen, unwiederholbaren Moment.  ...

Da es aus dem Fluss der Zeit kein Entrinnen gibt, gilt alle Wachsamkeit jenen einmaligen Augenblicken..."

(Murielle Hladik und Axel Sowa, Kuratoren der Ausstellung "Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen. Exkursionen in die japanische Ästhetik." Zitiert aus dem Begleitheft)

Ich finde diese japanische Gedankenwelt soooo spannend und doch auch so fremd! Vollkommen loslassen und sich konzentrieren auf die einfachen, sehr oft banalen Momente: wie geht denn das nur?

Heute war ich noch einmal in der Ausstellung im Neuen Museum ... bald ist es ja rum ... und diese Gedanken begleiten mich jetzt die ganze Zeit ..... ich bin schon ganz unruhig ... übersehe ich jetzt vielleicht gerade einen dieser kostbaren, aber doch sehr unscheinbaren Momente? ... ich glaube, ich brauche jetzt ein Tässchen Jasmintee ... Sie auch, mein lieber Blogleser?

 

 

WAS: Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen. Exkursionen in die Japanische Ästhetik (Ausstellung)

 

WO: Neues Museum. Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg

 

WANN: noch bis 18. Februar 2018. Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Donnerstag 10 bis 20 Uhr. Montag geschlossen.

 

 

 

 

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Die Kunst, die Stadtpomeranze zu sein: Kunsthistorikerin. Bloggerin. Spitze Feder. Schwarzer Strich. Fränkin. Original. Sommer. Wie Winter. Qualitätsfanatikerin. Romantikerin. Kostümiertes Schauspiel. Nackte Tatsache. Weltoffen. Bodenständig. Beruf. Berufung. Always on the run. Im Augenblick versunken.


Gästeführerin der Stadt Nürnberg. Museumspädagogin am KPZ (Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg). Mitglied im Bundesverband der Gästeführer Deutschlands (BVGD). Mitglied des Vereins "Die Stadtführer e.V."

Kommentare

  • Gast
    Erika Donnerstag, 22 Februar 2018

    Wie meine Großmutter schon immer sagte: "man soll sich nicht an irdische Güter hängen." Wer hätte vermutet, dass in meiner Oma so viel Buddhismus steckte.

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Gast Freitag, 20 April 2018