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12
Feb

Exkursion in die japanische Ästhetik!

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Flüchtigkeit und Fließende Grenzen: können Sie mich sehen? Nicht mehr lange, denn ...

die Ausstellung "Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen. Exkursionen in die japanische Ästhetik" endet am 18. Februar.

Ich habe schon berichtet, wie sehr mich persönlich diese Ausstellung verändert hat: http://www.stadtpomeranze.de/blog/entry/mein-japanischer-weg

Mögen Sie sich nicht auch noch ein klein wenig verändern lassen, mein lieber Blogleser? Thema der Ausstellung im Neuen Museum sind nämlich die faszinierenden Grundgedanken der japanischen Teekultur.

Der Begründer der Teezeremonie, Sen no Rikyu (1522 - bis 1591), wollte mit dem Teehaus einen Ort der besonderen und spirituellen Erfahrung erschaffen. So war sein Postulat, das Teehaus möge betont einfach gehalten sein und aus so zarten, flüchtigen, vergänglichen Materialien bestehen, dass diese kaum dem Verschleiß oder den Witterungseinflüssen bestehen könnten, quasi ein Ort der flüchtigen Schönheit, der sich immer wieder verändert. Was für ein faszinierender Gedanke.

Auf dem Foto sehen Sie mich gerade an doppelt verglasten Stellwänden vorbei laufen, die an ein Teehaus erinnern sollen. Der Binnenraum ist mit Wasser gefüllt und reagiert auf den Museumsraum: kommen viele Besucher in die Ausstellung, wird es also wärmer im Raum, so erwärmt sich auch das Wasser und steigt nach oben, bildet Wassertropfen, die wieder hinabrinnen ....  Nichts gleicht dem Moment davor.... flüchtige Schönheit quasi.

Doch noch neugierig geworden, gell?

 

WAS: Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen. Exkursionen in die Japanische Ästhetik (Ausstellung)

 

WO: Neues Museum. Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg

 

WANN: noch bis 18. Februar 2018. Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Donnerstag 10 bis 20 Uhr. Montag geschlossen.

 

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Die Kunst, die Stadtpomeranze zu sein: Kunsthistorikerin. Bloggerin. Spitze Feder. Schwarzer Strich. Fränkin. Original. Sommer. Wie Winter. Qualitätsfanatikerin. Romantikerin. Kostümiertes Schauspiel. Nackte Tatsache. Weltoffen. Bodenständig. Beruf. Berufung. Always on the run. Im Augenblick versunken.


Gästeführerin der Stadt Nürnberg. Museumspädagogin am KPZ (Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg). Mitglied im Bundesverband der Gästeführer Deutschlands (BVGD). Mitglied des Vereins "Die Stadtführer e.V."

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Gast Freitag, 20 April 2018